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Benthullen

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Gelegentlich von Geländeuntersuchungen bei Benthullen erwähnte mir gegenüber der Bauer Müller, daß von dem Siedler Martin Frahmann in Benthullen gegenüber der Schule in unmittelbarer Nähe seines Hauses beim Torfgraben ein großer, sehr schwerer Stein am Grunde des Torfes auf dem unterlagernden Sand gefunden worden sei. Über dem Stein seien die Torfschichten bis oben hin zerstört gewesen, als wenn der Stein von oben in das Moor gefallen sei und die Schichten durchschlagen hätte. Ich hatte sofort Verdacht auf einen Meteor, begab mich sogleich zu Frahmann, und es gelang, den eigenartigen Stein, der schon vor einem Jahr gefunden und inzwischen auf einen Steinhaufen am Hause achtlos abgeworfen war, zu entdecken.
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Wir haben einen Steinmeteoriten vor uns in der Größe 26×19×13 Zentimeter und dem ansehnlichen Gewicht von 17,25 Kilogramm, etwas schwerer als durchschnittliche irdische Gesteine zu sein pflegen, denn dieser Stein ist buchstäblich vom Himmel gefallen. Nur 33 Meteoriten sind aus Deutschland bekannt! Als 34. gesellt sich unser Neufund dazu. Bekannt sind die Eisenmeteoriten, Stücke gediegenen Eisens, die aus dem Eisenkern zerplatzter Weltkörper stammen. Unser Stück gehört zu den Steinmeteoriten aus der Gesteinshülle ferner Welten. Mit gewissen Abweichungen ist das Gestein ähnlich unseren irdischen Basaltsteinen.
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Unser Neufund ist nicht der erste im Oldenburger Gebiet! Vielmehr hat am 10. September 1930 der berühmte [[Oldenburg (1930)|Oldenburger]] Meteoritenfall stattgefunden, der von Buttel-Reepen<ref>Buttel-Reepen (1930)</ref> im Oldenburger Jahrbuch 1930 beschrieben worden ist. An diesem Tage war mittags 14&nbsp;Uhr 15&nbsp;Minuten im Gebiet von Garrel und Bissel (Kreis Cloppenburg) ein starker Knall zu hören, dem sich das Sausen und Pfeifen ähnlich einem tief fliegenden Flugzeug anschloß, unmittelbar danach noch ein schwächerer Knall. Bei Bissel ging ein Meteorstein in der Nähe eines Radfahrers nieder, bei Beverbruch ein zweiter Stein in der Nähe eines weidenden Schäfers, wurden geborgen, erwiesen sich als zusammengehörig und liegen jetzt im Museumsdorf Cloppenburg. Das Hochinteressante an dem Neufund ist nun, daß ich mit großer Wahrscheinlichkeit vermute, daß das neu gefundene Stück von Benthullen zu dem gleichen [[Oldenburg (1930)|Meteoritenfall vom 10. September 1930]] gehört und wohl das Hauptstück des bei dem ersten Knall zerplatzten Meteoriten darstellt. Weitere Untersuchungen, auf die man gespannt sein dürfte, werden die Gewißheit erbringen. Das Haus des Siedlers Frahmann hat damals noch nicht gestanden, sonst wäre der Fall wohl damals beobachtet worden.
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:::::Dr. Hartung
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== Lokalizacja ==
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* Bartoschewitz Rainer, (1989), '''Der Meteorit von [[Benthullen]]''', ''METEOR - Zeitschrift für Meteoritenkunde'', 2(14), 1989, s. 17-19.
* Bartoschewitz Rainer, (1989), '''Der Meteorit von [[Benthullen]]''', ''METEOR - Zeitschrift für Meteoritenkunde'', 2(14), 1989, s. 17-19.
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* +von Buttel-Reepen Hugo Berthold, (1930), '''Der [[Oldenburg (1930)|Oldenburger]] Meteoritenfall''', ''Oldenburger Jahrbuch des Vereins für Altertumskunde und Landesgeschichte'', 34, Oldenburg 1930, s. 101-117. Plik [https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/titleinfo/152598 PDF].
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Aktualna wersja na dzień 13:19, 5 paź 2026

1i

Drugi co do wielości okaz niemieckiego meteorytu

Benthullen →
Benthullen (main mass-Naturhistorica 157 1949).jpg
Masa główna (źródło: Gehler et al. 2015; „Oldenburger Hauptmasse des Meteoriten von Benthullen. Foto: Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg/N. Gerdes.”)
znalezisko
Lokalizacja Dolna Saksonia, okolice Wardenburga/Oldenburga, Niemcy
Położenie[1] 53°03′N, 8°06′E
Data 1944/45, 1948
Uwagi pojedynczy okaz, 26×19×13 cm
Charakterystyka
Typ L6
Masa 17,25 kg
Meteoritical Bulletin Database

Meteoryt znaleziono podczas wydobywania torfu na terenie torfowiska w Benthullen. Według relacji przekazanych geologowi Wolfgangowi Hartungowi, rolnik natrafił na duży, niezwykle ciężki kamień, który pozostawił później na stercie kamieni przy gospodarstwie.

Hartung zainteresował się nim i w maju 1949 roku rozpoznał jego pozaziemskie pochodzenie. Sam moment znalezienia Benthullen jest bardziej skomplikowany, niż sugerują popularne opisy – pojawiają się daty 1944/45, 1948, a Hartung w 1949 roku opisał już przede wszystkim identyfikację meteorytu. Oficjalna baza Meteoritical Bulletin Database podaje „1951 or 1948”.

Tak relacjonuje okoliczności znalezienia/zidentyfikowania okazu Hartung (1949):

podczas prac terenowych w okolicach Benthullen dowiedział się od rolnika Johanna Müllera o niezwykle ciężkim kamieniu znalezionym przez sąsiada Martina Frahmanna; Frahmann natrafił na niego podczas kopania torfu; nad kamieniem widoczna była charakterystyczna przerwa/przebicie warstw torfu, jak gdyby obiekt wszedł w torf z góry, został on znaleziony na głębokości około 2 m na piasku pod torfem; Hartung od razu podejrzewał, że może to być meteoryt („Ich hatte sofort Verdacht auf einen Meteor (…)”); pojechał do gospodarstwa i odnalazł kamień na stercie kamieni, dokąd został wcześniej odłożony; miał on wagę 17,25 kg i wymiary 26×19×13 cm; sądził wówczas, że może mieć do czynienia z kolejnym fragmentem meteorytu Oldenburg, który spadł w 1930 roku.

Okaz był w stosunkowo dobrym stanie, a miejscami zachowała się nawet skorupa obtopieniowa. Wyjaśnieniem jest środowisko, w którym leżał – torfowisko, ograniczające dostęp tlenu i spowalniające utlenianie metalu (za Koblitz MetBase: „A stone of 17.25 kg was found in a peat bog at a depth of 2 m in the year 1948 or 1949. The stone is partly crusted and in a good state of preservation.”).

Badania jego wieku ziemskiego (terrestrial age) wskazujący, że meteoryt przebywał na Ziemi mniej niż około 120 lat (Bartoschewitz 1989)!
Kilka kilometrów na południe od miejsca znalezienia okazu Benthullen w 1930 roku spadł inny chondryt zwyczajny L6 Oldenburg (1930)! Badacze wykluczają jednak, by były to okazy z tego samego spadku (Ramdohr et al. 1974)!

Masa główna (main mass) znajduje się w Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte, Oldenburg (Oldenburg, Mus. Naturkunde).[2]

Benthullen jest drugim największym meteorytem kamiennym znalezionym w Niemczech, pierwszy jest znaleziony w 1989 roku (rozpoznany dopiero w 2020 roku) okaz chondrytu zwyczajnego H4-5 Blaubeuren o wadze 30,26 kg.

Źródła

Hartung (1949)[3]

«
Hartung (1949)

„Vom Himmel gefallen: Ein neuer Meteoritenfund”

Oldenburg. Durch die Mitteilung des Bauern Müller in Benthullen wurde ein von dem Siedler Martin Frahmann im Torfmoor von Benthullen gefundener Stein als Steinmeteorit erkannt und geborgen. Wahrscheinlich ist er das Hauptstück eines Meteoriten, dessen Fallen am 10. September 1930 beobachtet wurde, und von dem sich zwei Stücke im Cloppenburger Museum befinden. Der bedeutsame Neufund ist in der Vorhalle des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte in Oldenburg ausgestellt.

Gelegentlich von Geländeuntersuchungen bei Benthullen erwähnte mir gegenüber der Bauer Müller, daß von dem Siedler Martin Frahmann in Benthullen gegenüber der Schule in unmittelbarer Nähe seines Hauses beim Torfgraben ein großer, sehr schwerer Stein am Grunde des Torfes auf dem unterlagernden Sand gefunden worden sei. Über dem Stein seien die Torfschichten bis oben hin zerstört gewesen, als wenn der Stein von oben in das Moor gefallen sei und die Schichten durchschlagen hätte. Ich hatte sofort Verdacht auf einen Meteor, begab mich sogleich zu Frahmann, und es gelang, den eigenartigen Stein, der schon vor einem Jahr gefunden und inzwischen auf einen Steinhaufen am Hause achtlos abgeworfen war, zu entdecken.

Wir haben einen Steinmeteoriten vor uns in der Größe 26×19×13 Zentimeter und dem ansehnlichen Gewicht von 17,25 Kilogramm, etwas schwerer als durchschnittliche irdische Gesteine zu sein pflegen, denn dieser Stein ist buchstäblich vom Himmel gefallen. Nur 33 Meteoriten sind aus Deutschland bekannt! Als 34. gesellt sich unser Neufund dazu. Bekannt sind die Eisenmeteoriten, Stücke gediegenen Eisens, die aus dem Eisenkern zerplatzter Weltkörper stammen. Unser Stück gehört zu den Steinmeteoriten aus der Gesteinshülle ferner Welten. Mit gewissen Abweichungen ist das Gestein ähnlich unseren irdischen Basaltsteinen.

Unser Neufund ist nicht der erste im Oldenburger Gebiet! Vielmehr hat am 10. September 1930 der berühmte Oldenburger Meteoritenfall stattgefunden, der von Buttel-Reepen[4] im Oldenburger Jahrbuch 1930 beschrieben worden ist. An diesem Tage war mittags 14 Uhr 15 Minuten im Gebiet von Garrel und Bissel (Kreis Cloppenburg) ein starker Knall zu hören, dem sich das Sausen und Pfeifen ähnlich einem tief fliegenden Flugzeug anschloß, unmittelbar danach noch ein schwächerer Knall. Bei Bissel ging ein Meteorstein in der Nähe eines Radfahrers nieder, bei Beverbruch ein zweiter Stein in der Nähe eines weidenden Schäfers, wurden geborgen, erwiesen sich als zusammengehörig und liegen jetzt im Museumsdorf Cloppenburg. Das Hochinteressante an dem Neufund ist nun, daß ich mit großer Wahrscheinlichkeit vermute, daß das neu gefundene Stück von Benthullen zu dem gleichen Meteoritenfall vom 10. September 1930 gehört und wohl das Hauptstück des bei dem ersten Knall zerplatzten Meteoriten darstellt. Weitere Untersuchungen, auf die man gespannt sein dürfte, werden die Gewißheit erbringen. Das Haus des Siedlers Frahmann hat damals noch nicht gestanden, sonst wäre der Fall wohl damals beobachtet worden.

Dr. Hartung
»


Lokalizacja

Źródło: Wiki.Meteoritica.pl
© Jan Woreczko & Wadi

(B) Benthullen, Bissel, Beverbruch, (O) Oldenburg

torfowiska: Benthullener Moor i Vehnemoor

[L] miejsce spadku meteorytu Oldenburg (1930)

* W 2018 roku Google zmieniło zasady działania apletu, mapa może wyświetlać się niepoprawnie (pomaga Ctrl+F5); więcej → Szablon:GEMap-MyWiki

Za Koblitz MetBase: „The find site is about six km N of Bissel and Beverbruch, where the stones of the Oldenburg (1930) fall landed and so Benthullen is nearer the town of Oldenburg than the fall of that name.”

W okolicy znalezienia okazu znajduje się wiele torfowisk/wrzosowisk: Benthullener Moor, Böseler Moor, Restmoor Dreesberg i Vehnemoor.


Bibliografia

  • Bartoschewitz Rainer, (1989), Der Meteorit von Benthullen, METEOR - Zeitschrift für Meteoritenkunde, 2(14), 1989, s. 17-19.
  • +von Buttel-Reepen Hugo Berthold, (1930), Der Oldenburger Meteoritenfall, Oldenburger Jahrbuch des Vereins für Altertumskunde und Landesgeschichte, 34, Oldenburg 1930, s. 101-117. Plik PDF.
  • +Gehler Alexander, Reich Mike, (2015), Die Meteorite Niedersachsens, Naturhistorica – Berichte der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover, 157, 2015, s. 7-100.[5] Plik PDF; plik Naturhistorica.
  • Hartung Wolfgang, (1949), Vom Himmel gefallen: Ein neuer Meteoritenfund, Nordwest-Heimat (dodatek do Nordwest-Zeitung), Oldenburg, 4 Juni 1949.
  • Koblitz Jörn, MetBase. Meteorite Data Retrieval Software, Version 7.3 (CD-ROM), Ritterhude, Germany 1994-2012. MetBase.
  • Ramdohr Paul, El Goresy Ahmed, (1974), Characteristic features observed in the meteorites Beverbruch and Benthullen, Oldenburg/Germany, Meteoritics & Planetary Science, vol. 9(4), 1974, s. 397-398. Plik doi.
  • +Schlüter Jochen, Koblitz Jörn, (1998), Der Meteorit „Benthullen" im Staatlichen Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Oldenburg, Oldenburger Jahrbuch, 98, 1998, s. 215-219. Plik PDF.


Przypisy

  1. ^ jeśli nie zaznaczono inaczej, podano współrzędne przyjęte w oficjalnej bazie meteorytów Meteoritical Bulletin Database
  2. ^ więcej zdjęć okazu znajduje się na portalu Wikimedia
  3. ^ tekst odczytany techniką OCR, może zawierać błędy
  4. ^ Buttel-Reepen (1930)
  5. ^ meteoryty Dolnej Saksonii (Niedersachsen): Benthullen, Braunschweig, Bremervörde, Emsland, Nörten, Obernkirchen, Oesede, Oldenburg (1368), Oldenburg (1930), Stolzenau

Zobacz również

Linki zewnętrzne

Osobiste