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Śląsk 1844

Z Wiki.Meteoritica.pl

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Doniesienie o jasnym bolidzie 5 września 1844 roku (czwartek) widocznym na Śląsku (Schlesien, Silesia).

Przelot bolidu widoczny było również m.in. z okolic Poznania, Stronia Śląskiego i z Górnych Łużyc. Przypuszczano, że ewentualny spadek meteorytów miał miejsce w okolicach Jeleniej Góry. W doniesieniu (Boguslawski 1854) znajduje się informacja o znalezieniu dwóch kamieni rzekomo pochodzących z tego bolidu, które zawierały żelazo, były szare i nosiły ślady opalenia. Znalezisko miało mieć miejsce pomiędzy lasem Grünbusch[1] w okolicach Łomnicy (niem. Lomnitz, w powiecie jeleniogórskim), a rzeką Bóbr (niem. Bober).


Boguslawski (1854) (s. 101-104)

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1844 September 5 ist in ganz Schlesien zwischen 7 und 8 Uhr Ab. (genauer 7½ Uhr) eine grosse Feuerkugel gesehen worden, über welche mir 35 Berichte aus den verschiedensten Orten Ober- und Niederschlesiens vorliegen, die anderweitig noch nicht publicirt sind. Es mögen daher, hier einige der zuverlässigsten von ihnen, und zwar aus den Gränzorten und den in der Mitte liegenden, mitgetheilt werden. — So schreibt Hr. v. Hochberg aus Mokrau bei Nicolai in Oberschlesien u. A. Folgendes d. d. 1844 Sept. 10:

»Den 5ten d. M. Abends 7½ Uhr habe ich, als ich von Nicolai nach meinem Gute Mokrau fuhr, südlich eine von Ost nach West ziemlich langsam fortziehende Feuerkugel in gleicher Höhe, horizontal etwas herabsteigend, wahrgenommen, welche etwa 8 Sekunden sichtbar blieb, in einem weifslich hellen Lichte erschien, an Röthe zunahm, und dann in zwei bis drei Lichtpuukte zerplatzte. Die Feuerkugel, so wie die herabsinkenden einzelnen Theile bildeten Nebelstreifeu hinter sich, wie es bei gewöhnlichen Raketen der Fall ist. Die Grösse des Meteores erschien etwa doppelt so gross, wie der Planet Venus im vollsten Lichte sich dem unbewaffneten Auge zeigt. Die einzelnen Theile nach der Explosion erschienen als kleine Sterne und verlöschten schnell.« 

Aus Breslau führe ich folgenden Bericht von Hrn. Dr. phil. Zuckermann an:

»Am 5ten d. M. sah ich um 7 Uhr 28 Min. eine Lichterscheinung am Himmel: ein feuriger Körper bewegte sich in einer Curve mit der convexen Seite nach oben am Himmel von Süden nach Norden. Die Intensität seines Lichtes war dem eines sehr hellen Lampenlichtes gleich; seine Form war ein Kegel, dessen Spitze in einem etwa 3 Mondbreiten langen Schweif auslief. Die Dauer war 1½ Minute; die Länge der Bahncurve betrug etwa 50°. Das Meteor erlosch, sich in mehrere Partien zertheilend: Wenn man vom Arctur, der um diese Zeit schon sichtbar war, ein Perpendikel von etwa 18° Länge, nach der Südseite fällt, so coindicirt der Endpunkt desselben mit dem Endpunkte der beschriebenen Curve.« 

Der Kgl. Steuerinspector Scholz aus Bernstadt schreibt aus Hirschberg[2] d. d. 1844 September 8:

»Am 5ten September c. a. als Donnerstag Nachmittag nach 7½ Uhr ging ich in Begleitung mehrerer Personen von Berbisdorf kommend in Hirschberg über die Boberbrtücke. In dem Augenblicke, als wir am Ende der Brücke nach der Seite der Stadt zu kamen, lenkte eine schnelle Erhellung am Horizonte unser Aller Augen auf einen Gegenstand, den wir alsbald für ein Meteor erkannten, und wurde demnach insbesondere meine Aufmerksamkeit ganz gefesselt. — In der Richtung von der evangelischen Kirche her, zog aus dem Morgen kommend, dicht vor unseren Augen und in nicht allzugrofser Schnelle, auch in einer keinesweges sehr bedeutenden Höhe eine Feuerkugel in ziemlich horizontaler Richtung, vorüber. Die Kugel selbst war von der Grösse eines Bouteillenglases (?) und folgte derselben ein grünlich-gelber Schweif, dessen Bretie ich auf 4-6' veranschlagte. — Die Kugel selbst in grünlich-gelbem Scheine nahm ihre Richtung nach W. N. W. und , als sie, von meinem Standpunkte aus gesehen, in der Gegend von dem bei Kunersdorf gelegenen Ottilienberge, zersprang, entwickelten sich aus ihrem Kern, 3 bis 4 kleine Kugeln, welche aber bald verschwanden. — Detonirt hat dieses Springen nicht, was gewiss hörbar gewesen, da Aller Aufmerksamkeit sich dem Phänomene zulenkte, die Luft sehr ruhig und die Temperatur äusserst mild war. Der Schweif stand noch vor meinen Augen, als das Springen erfolgt war.« 

Ein anderer Berichterstatter, Hr. Cand. Girwert ans Eichberg bei Hirschberg[2], der im Ganzen sehr übereinstimmend mit dem vorigen den Hergang erzählt, hat ebenfalls keinen Knall wahrnehmen können, glaubte aber den Platz, über welchen die Feuerkugel explodirte und wo sich noch Stücke von ihr befinden mussten, auf einer Wiese zwischen dem Bober und dem Grünbusch[1] bei Lomnitz entdeckt zu haben: wirklich fand er auch zwei eisenhaltige Steine, die Spuren des Feuers an sich trugen und von grauer Farbe waren. Ich habe leider keinen dieser Steine zu Gesicht bekommen und weiss auch nicht, wo sie sich gegenwärtig befinden. Es ist daher sehr ungewiss, ob diese fraglichen Steine, wirkliche aus jener Feuerkugel herabgefallene Meteormassen seyen. Ueberhaupt zeigt die Erscheinung dieser Feuerkugel von 1844 Sept. 5 viele Aehnlichkeit mit der von 1852 Sept. 28 9½ Uhr M., die ebenfalls in ganz Schlesien gesehen worden ist und von der man auch kein Residuum irgend einer Art hat auffinden können, obschon sie offenbar die Erde erreicht haben muss (s. Pogg. Ann. Ergänzgsbd. III. S.630[3] u. Jahresb. d. Schles. Ges. f. 1852 Oct.27[4]). — Die Feuerkugel von 1844 Sept. 5 ist auch in Seitenberg in der Grafschaft Glatz, in Ostrowo im Posenschen, und in der Ober-Lausitz gesehen worden; sie muss also bei ihrem Erscheinen noch eine bedeutende Höhe über der Erde eingenommen haben; die Wahrscheinlichkeit ist aber vornanden, dass sie in der Gegend von Hirschberg niedergefallen sey. Der Mangel an genaueren Angaben des Ortes am Himmel ihres Erscheinens und Verechwindens lässt keine sichere Rechnung und Bestimmung zu. —

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Źródła

Greg (1861)

Year. Day of month. Locality. Size or weight. Direction. Duration; rate; hour; Remarks, &c.
1844. Sept. 5 Overall, Silesia very large E. to W. 8", slow nearly horizontal; reddish streak; conical. At Hirschberg; horizontal; slow; E. to W.; like a wine-decanter; greenish-yellow tail; of 4' or 6' in width; brilliant. Also seen at Posen; must have been very high up; detailed accounts sent in from 35 places; burst into several bright stars, which vanished, leaving only a reddish streak; at Breslau, like a large bright lamp; moved in a curved arc of 50° in length; tail 1½° long.

Lokalizacja

Źródło: Wiki.Meteoritica.pl
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(J) Jelenia Góra, (L) Łomnica

las Grünbusch (Zamkowa Góra)

rzeka Bóbr

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Jelenia Góra (niem. Hirschberg), Łomnica (niem. Lomnitz), Zamkowa Góra – las Grünbusch („zielony zagajnik”)[1].


Bibliografia

  • AnP, (1853), Ueber das in Schlesien am 28. Sept. d. J. (1852) sichtbare Meteor, Annalen der Physik, III, 87 uzupeł. (ergänzungsband), 1853, s. 630-632. Plik DjVu
    Źródło: Wiki.Meteoritica.pl
    .
  • Boguslawski Georg von, (1853), Über das Meteor vom 28. September 8½ Vormittags, Jahres-Bericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur, im Jahre 1852, Breslau 1853, s. 113-116. Plik DjVu.
  • Boguslawski Georg von, (1854), Zehnter Nachtrag zu Chladni's Verzeichnisse der Feuermeteore und herabgefallenen Massen (Wien 1819), Annalen der Physik, IV, 90 uzupeł. (ergänzungsband), 1854, s. 1-155, (s. 101-104). Plik DjVu
    Źródło: Wiki.Meteoritica.pl
    .
  • Greg R. Philips, Esq., F.G.S., (1861), A Catalogue of Meteorites and Fireballs, from A.D. 2 to A.D. 1860, Report of the British Association for the Advancement of Science (B.A.A.S.), 30th Meeting (1860), London 1861, s. 48-120.[5] Źródło: MeteoriteHistory.info; plik DjVu; plik PDF; wersja full-HTML (h) (str. tytułowa).

Przypisy

  1. ^ a b c nazwę Grünbusch („zielony zagajnik”) nosiła część lasu na Zamkowej Górze (niem. Schloss Berg, należącej do Wzgórz Łomnickich, wznoszącej się na południowy-wschód od stacji kolejowej w Jeleniej Górze)
  2. ^ a b Jelenia Góra (niem. Hirschberg)
  3. ^ Annalen der Physik (1853); jasny bolid nad Śląskiem we wrześniu 1852 roku
  4. ^ Boguslawski (1853)
  5. ^ oraz suplementy: Supplement No. II., (B.A.A.S.), 37th Meeting (1867), s. 414-430, źródło: MeteoriteHistory.info; plik DjVu; Supplement No. III., (B.A.A.S.), 39th Meeting (1869), s. 282-284, źródło: MeteoriteHistory.info; plik DjVu

Zobacz również

Linki zewnętrzne


  • lokalizacja Zamkowej Góry i lasu Grünbusch
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